Südtirol 2009

Sonntag, 12. Juli 2009

Heute ist unser erster Tag in Südtirol. Am frühen Morgen um 5:15 Uhr ging es los. Die Anfahrt war dank eines gut funktionierenden Navis recht stressfrei. Trotzdem waren wir müde als wir ankamen. Am Abend haben wir die Gegend erkundet und sind zu den Eislöchern gewandert. Das sind Röhren im Berg, aus denen eiskalte Luft herauskommt.

Montag, 13. Juli 2009

Bei schönstem Wetter führen wir zunächst zum Rechensee, der auf keiner Südtirol-Tour fehlen darf. Hier wurde 1950 eine ganze Ortschaft geflutet. Dann ging es nach Schlunderns und dort hoch zur Churburg. Schade das wir dort genau den Ruhetag erwischt hatten, da eine Besichtigung sicher sehr interessant gewesen wäre. Danach fuhren wir weiter nach Schlanders, einer Stadt mit einer kleinen Fußgängerzone. Zuletzt machten wir in Naturns halt. Dort gab es nicht wirklich was zu sehen.

Dienstag, 14. Juli 2009

Heute morgen war das Wetter nicht so toll. Darum ging es zu den Gärten von Schloß Trauttmannsdorf. Das ganze ist eine riesengroße Gartenanlage, die viel mit einem Botanischen Garten gemeinsam hat.

Nicht nur die Gegend heißt Tirol – nein, es gibt oberhalb von Meran ein Dorf namens Tirol, welches wir gegen Abend noch besucht haben.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Bei sengender Hitze haben wir Meran und Bozen unsicher gemacht. Sooo toll sind die Städte hier wirklich nicht. Das schöne an Südtirol ist eindeutig die Landschaft. Und 7 EUR für 2 Stunden Parken finden wir wirklich unverschämt!

Donnerstag, 16. Juli 2009

Badetag! Der Große Montiggler See war unser Ziel. Umgeben von zahlreichen Bergen konnten wir bei über 30 Grad das wunderschöne Wetter des heutigen Tages geniessen.

Freitag, 17. Juli 2009

Heute fuhren wir nach Kastelruth. Die Straße dorthin war furchtbar eng und bergig. Von dort brachte uns eine Seilbahn auf die Seiser Alm, direkt am Fuße des Bergs Schlern, wo damals die Abschlussfahrt meiner Realschulklasse hin ging. Irgendwie sah vieles bekannt und vieles anders aus. Leider hat sich das Wetter sehr schnell verschlechtert und wir mussten fluchtartig aufbrechen, um noch einigermaßen trocken an der Bergstation der Seilbahn anzukommen. Gerne wären wir länger hier oben geblieben, da die Landschaft und die Aussicht wirklich einmalig sind.

Am Abend waren wir noch in Eppan an der Weinstraße unterwegs. Obwohl das der Ort war, in dem wir etwas außerhalb übernachtet hatten, waren wir bisher noch nicht dort gewesen.

Samstag, 18. Juli 2009

Nachdem es seit gestern Abend bis heute Nachmittag ununterbrochen geregnet hat, waren wir heute die meiste Zeit auf unserem Zimmer. Am Nachmittag war es dann aber doch noch recht schön und wir entschlossen uns, eine kleine Wanderung, vorbei an den Eppaner Schlösser durch einen Weinberg zu machen. Von hier hatten wir auch immer den Hausberg von Eppan, den Penegal im Blick.

Sonntag, 19. Juli 2009

Die Große Dolomitenstraße darf bei keinem Südtirol-Besuch fehlen. Erstes Ziel war der Karersee mit seinem wunderschönen, klaren Wasser. Mit dem Auto sind wir über den Pordoi-Pass auf eine Höhe von ca. 2.100 Meter gefahren. Die letzten Meter zum Gipfel – dem Sass Pordoi mit seinen 2.950 Metern legten wir mit der Seilbahn zurück. Von dort oben hat man eine einfach sagenhafte Aussicht über die Dolomiten. Und ganz hinten am Horizont ist noch unser Ziel des Tages versteckt: Cortina d’Ampezzo, welches wir realtiv spät am Abend erreichen. Aus zeitlichen Gründen fuhren wir dann über die normale Straße und nicht mehr über die Dolomitenstrasse zurück.