Erfoud

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20.10.2005 – 3. Tag – Strasse der Kasbahs – Erfoud

Weiter auf der berühmten “Strasse der Kasbahs” genießen wir an diesem Tag das Panorama des Hohen Atlas im Norden, des Djebel Saghro im Süden, des Dades-Tals und der Kasbahs mit Ihren Oasen. Da zur Zeit Ramadan ist, ist es auch für uns als Touristen schwierig, was essbares außerhalb der Hotels zu bekommen. Die wenigen Möglichkeiten, am Straßenrand oder in kleinen Städtchen Bananen und anderes Obst zu kaufen, nehmen wir dankend an.

Die heutige Fahrt wird für uns unvergesslich bleiben. Nahe Tinerhir besuchen wir die beeindruckenden Todra-Schluchten, die schmal gewunden zwischen 260-300 Meter hohen Felswänden verlaufen. Man kommt sich da echt winzig zwischen den riesigen Felswänden vor. Für Gabis Videokamera schaffen wir es hier sogar erfolgreich, eine Kassette zu kaufen. An Kamelen, Dromedaren und viel Wüste vorbei geht es noch in einen Betrieb der Steine verarbeitet. Ich kaufe mir dort ein wunderschönes Schachbrett aus Stein. Im nahen Hotel lassen wir dann den Abend ausklingen. Wie fast immer mit gutem Wein und marrokanischem Bier, das übrigens recht gut ist.

21.10.2005 – 4. Tag – Erfoud – Fes

Heute heißt es sehr früh aufstehen, da wir uns für einen Ausflug ins Sanddünengebiet Erg Chebbi angemeldet haben. Noch vor Sonnenaufgang holen uns einige Jeeps am Hotel ab. Über Schotterpisten geht es dann mitten in die Wüste. Die Fahrer setzen uns nach einer wahren Wüstenralley an einem Punkt ab, von dem wir entweder zu Fuß oder mit bereitstehenden Dromedaren in die Sanddünen wandern können. Die Wahl viel natürlich stilecht auf einen Dromedar. Der Sonnenaufgang in der Wüste war wirklich sehr beeindruckend. Danach ging es dann nach einem kleinen Zwischenstopp in einem Fossilien-Steinbruch zum Frühstücken ins Hotel. Über Errachidia und Midelt ging es durch herrliche Zedernwälder nach Fes, der ältesten Königsstadt des Landes.

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